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Das unbekannte Südungarn

Transdanubien und Drau-Flusslandschaft

Die sonnige Südregion Ungarns ist eine erfreuliche Mischung aus Landschaft und Kultur: Mineralreiches Hügelland, sonnenvergoldete Weingärten, viele historische Stätten und Denkmäler. Während dieser Tour lernen Sie zum ersten mal die unberührte Natur des Donau-Drau Nationalparks kennen. Wir radeln eine Strecke auf der Villányer Rotweinstraße, sowie in dem ung./kroatischen Grenzgebiet durch die Drau-Flusslandschaft und schließlich im Gemencer Wildreservat a. d. Donau.

 

 

Termine 2010:

So. 23.Mai  - Di. 01.Juni 2010

Tourbezeichnung:
UNSUFG

Leistungen:
9 Übernachtungen mit
Frühstück in ausgesuchten Hotels
oder Pensionen, Zimmer mit Bad
od. Du / WC,
Halbpension 9 Tage
(dreigängiges Abendmenü),
davon 2x mit Wein.
Badeintritt in Harkány
Weinprobe in Villánykövessed
Transfers entspr. Programm
Service-Begleitbus für den
Gepäcktransport von Hotel zu
Hotel.
Spezieller Fahrradtransport-
anhänger für alle Fahrräder und
Ersatzfahrräder während der
ganzen Tour.
Sämtliche Eintritte und
Führungen, gemäß
Programmbeschreibung.
Deutschsprachige Reiseleitung
während der ganzen Reise.
Bestens ausgearbeitete
Routenführung und technische
Betreuung unterwegs.
 

10 Tage / 9 Nächte / ca.300 km per Rad

Streckencharakteristik:
Vom Plattensee durch transdanubische Landschaften geführte Radreise,
mit leichten und hauptsächlich flachen Tagesetappen, 3 Etappen mit
einigen sanften Steigungen

Reiseverlauf
1.Tag: Ankunft Budapest
Individuelle Ankunft in Budapest, der Hauptstadt Ungarns. Um 18 Uhr lernen
Sie im Hotel Ihren deutschsprachigen Reiseleiter kennen, der Ihnen die
Radtour näher vorstellt. Abendessen und Übernachtung in Budapest.

2.Tag: Plattensee
Busfahrt an das Südufer des Plattensees nach Balatonaliga. Hier über-
nehmen wir unsere Fahrräder, die hier eingestellt und ausprobiert werden.
Die Tour beginnt an den gepflegten, samtweichen Stränden des flachen
Südufers. Weiter nach Siófok, der Stadt, wo der Operettenkönig Emmerich
Kálmán geboren wurde. Panoramablick zum hügeligen Nordufer, buntes
Strandleben mit Badegelegenheit. Über Balatonföldvár radeln wir nach
Balatonboglár/lelle. Abendessen und Übernachtung. (ca. 51 km Rad)

3.Tag: Vom Plattensee landeinwärts
Durch verträumte Dörfer geht es auf auf kleinen Nebenwegen fernab nach
Buzsák. Der Ort ist zurecht berühmt durch seine reiche Volkskunst,
Holzschnitzerei und Bauernkunst. Die umliegende Gegend ist eine Mischung von Wäldern, Wiesen und Sandpuszta. In den Wäldern nisten unter anderem der in Ungarn seltene Seeadler und Schwarzstorch, in den Siedlungen die bekannten Weißstörche. In Somogyfajsz liegt eine sog. Urschmelzhütte, in deren Museum man eine historische Handwerk-ausstellung besichtigen kann. Wir kommen zum Schloßhotel Szarkavár
am Rande der ”Blumenstadt” Kaposvár, wo wir unser Abendessen einnehmen und übernachten.
(ca. 62 km Rad)

4.Tag: Landgüter Eszterházy u. Festetich
Nach dem Frühstück weiter per Rad südwärts nach Pécs. Vorbei an einem
Reiterhof aus alten Zeiten. Wir radeln auf dem neuen Wald-Radweg durch
das herrliche Naturschutzgebiet von Zselicség. Hier können wir so richtig die
Stille des Waldes und den vielfältigen Reichtum der Natur genießen. Laub­
und Nadelbäume, geschützte Tier- und Pflanzenwelt sowie verstreut liegende
idyllische “Einstraßendörfer” mittelalterlichen Ursprungs. Diese Dörfer waren
alle ab Anfang des 18. Jh. Güter der Eszterházy u. Festetich Familie.
Die wesentlichen Merkmale dieser sanften pannonischen Landschaft sind
die bewaldeten Hügellandschaften, die mit ihren sanft abfallenden Tälern
das so charakteristische transdanubische Panorama prägen. Hier treffen
die das kühle, feuchte Klima liebenden Buchen und die wärmeliebenden
Silberlinden aufeinander. Wir erreichen die von den Kelten gegründeten und
den Römern kultivierte Stadt Pécs (Fünfkirchen/ /Sopianae), die am
südlichen Fuß des Mecsek-Gebirges liegt. Pècs ist europäische Kulturhauptstadt 2010. Hier Abendessen und Übernachtung.
Hotel für 2 Nächte. (ca. 59 km Rad)

5.Tag: Ruhetag Pécs, Stadtbesichtigung
Diese besonders schöne Stadt, ein neuer Teil des Weltkulturerbes, erwartet
Sie mit einer Reihe von beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Die
wichtigsten Kirchen, Baudenkmäler und Kulturstätten zeigen wir Ihnen.
Pécs (deutsch: Fünfkirchen), dieses Kleinod von Transdanubien, ist der
wichtigste Geburtsort des Jugendstils in Ungarn. Pécs unter dem Namen
Sopianae wurde zu einem Verwaltungszentrum des Römischen Imperiums.
Später wurde es in Anspielung auf seine fünf Kirchen ”Quinque Ecclesiae”
genannt; daher stammt auch die deutsche Bezeichnung Fünfkirchen.
Geheimnisvolle römische Grabkammern (Katakomben), wunderschöne
christliche Kirchen, türkische Baudenkmäler (Kuppelmoschee und
schlankes Minarett), kunstvolle Zsolnay­Keramiken im Jugendstil,
gemütliche Lokale und Cafés – das ist Pécs mit seinem südeuropäisch-
mediteranem Flair. Abendessen und Übernachtung im selben Hotel.

6.Tag – Radeln, Baden und Relaxen
Zunächst kurzer Transfer bis zur Landschaft von Ormánság. Dieses Gebiet
umfaßt 45 typisch ungarische Dörfer in der Drau-Ebene. Die meisten
Straßen sind Weiden und Pappelalleen. Früher gab es in dieser Gegend
die sog. ‚Sohlenhäuser‘. Heute ist diese Bauweise eine lokalhistorische
Sehenswürdigkeit. Wir radeln neben kleinen Wäldern, Obstgärten und
Weinbergen bis zum berühmten Badekurort Harkány. Das Klima ist hier
schon fast mediterran. (ca. 2000 Std. jährlich Sonne). Das Wasser kommt
mit einer Temperatur von 62 °C aus der Erde. Das Bad begann seine
Aktivitäten im Jahre 1823. Wenn nicht früher, spätestens ab heute müssen
die Badeanzüge und Handtücher stets griff­bereit sein ! Das schöngelegene
Thermal­Strandbad von Harkány ist vor allem wegen des schwefelhaltigen,
an Sulfid und Karbonsulfidreichen Heilwassers beli­ebt. Die Einrichtungen
des südlichsten heilbads in Ungarn liegen in einem Urpark mit zwei
Heilbecken mit Wassertemperaturen von 35 und 37 °C sowie 5 Strandbecken mit Wassertemperaturen von 25-35 °C. Abendessen und Übernachtung. ( ca. 47 km Rad)

7.Tag: Entlang der Rotwein-Straße
Z
uerst per Rad nach Siklós, dann sehen wir auf dem über der Stadt liegenden Hügelhang die gleichnamige Burg (14.-15. Jh.), die auf eine 700jährige Geschichte zurückblickt an. Innerhalb der Burgmauern steht eine kleine gotische Kapelle (Anfang 15. Jh.), die für ihre Fresken und ihre ungewöhnliche Deckenbearbeitung berühmt ist. Von hier haben wir schöne, freie Panoramablicke. Wir radeln durch das Villány-Siklóser Weingebiet. Die günstigen Bodenbedingungen und das submediterrane Klima lassen hier die süffigsten Rotweine Ungarns reifen. Bekannte Weinsorten sind der Portugieser, Merlot, Cabernetund Pinot Noir. Endlich kommen wir im Herzen der Weinregion in Villánykövesd an. Am Berghang wurden mehrere Dutzend Keller in zwei Reihen gebaut. Die geschlossene rhythmische Reihenbildung stellt eine architektonische Besonderheit dar. In einem schönen Weinkeller essen wir zu Abend und natürlich nehmen wir eine zünftige Kostprobe der erstklassigen Weine. (ca. 53 km Rad)

8.Tag: Wildreservat von Gemenc
Nach einem Bustransfer radeln wir auf dem gut befestigten Damm entlang des einmaligen Naturschutzgebiets
an der Donau nordwärts. Ungarns größtes Wildreservat, der Gemencer Wald, ein einziges Überschwemmungs-Waldgebiet Europas beginnt bei der Donaumündung des Plattensee-Donaukanals und hat eine Breite von 3-5 km und eine Länge von 26 km. Die darin befindliche Pflanzenwelt hat Urwaldcharakter und bildet den Lebensraum für Großwild wie Rothirsch, Damwild, Wildschwein und Vögel aller Art. Das umliegende Wildreservat ist ein Auwald mit 50.000 Hektar im Hochwassergebiet der Donau. Lassen Sie sich von all der schönen Natur und der außergewöhnlichen Vegetation beeindrucken! Während der Donauhochwasser bewachsen die tiefer liegenden Gebiete mit Schilf- und Binsengras. Besichtigung eines mehr als 100 jährigen Ausstellungsgebäude, in dem das Gemencer Lebensraumgebiet dargestellt ist. Weiter nach Bárányfok bei Szekszárd und lassen den schönen Tag hier ausklingen. Abendessen und Übernachtung in oder in der Umgebung von Szekszárd.(ca. 39 km Radstrecke)
 

9.Tag: Rückfahrt nach Budapest
Nach dem Frühstück kurze, informative Spaziergang in der sehenswerten Altstadt vom Szekszárd, eine stimmungsvolle transdanubische Kleinstadt. Sie wurde im 18. Jh. von deutschen Einwanderern besiedelt. An den sonnigen Berghängen reifen die Trauben der edlen Weinsorten, deren Rotweine seit über 2000 Jahren berühmt sind. Schließlich Bustransfer nach Budapest. Nach unserer Ankunft halten wir im Stadtkern an, um hier einen kleinen Spaziergang zu machen. Sie sehen noch einmal das einmalige u. unvergleichliche Donaupanorama. Unser Tip: Besuchen Sie die zentrale Markthalle von Budapest. Diese wunderschöne Jugendstil-Halle wurde völlig restauriert und ist als ”Delikatessenhochburg” allseits bekannt. Abendessen und Übernachtung im Budapester Hotel.

10. Tag: Abreise
Nach dem Frühstück Individuelle Abreise oder Verlängerungstag in Budapest

 

Reise buchen

 
 
 
 

Preise pro Person:

im Doppelzimmer
934,-
Einzelzimmerzuschlag
176,-
Mietrad*)

48,-

Rückfahrt Budapest-
Wien per Tragflügelboot
94,-
Rückfahrt Budapest-
Wien per Bahn
35,-
Rückfahrt Budapest-
Wien per Bus mit Halt
Flugh. Wien-Schechat
35,-
Zusatznacht Budapest
im DZ (Du/WC) Frühst.
49,-
Zusatznacht Budapest
im EZ mit Frühstück
74,-
   
   

*) Benutzung an den Radreisetagen
- 28“ Damen-und Herrentourenräder m. Shimano 21-Gang-SIS-Schaltung u. kleinen 2-seitigen Packtaschen.
- Auf Sonderwunsch (Voranmeldung!)
7-Gang-Damenrad bzw. 3-Gang Herren-rad mit Rücktrittbremse.
(20“, 24“ u. 26“ Kinder- u. Jugendräder, Kindertandem/Nachläufer(„Tag-a-Long“), sowie Kinder-Fahrradanhänger sind auch vorhanden).