Der
Jakobspilgerweg
Faszinierende Landschaft Nordspaniens
Der
Norden Spaniens ist für die meisten eine überraschende Entdeckung:
Eine üppig grüne, ungemein faszinierende Landschaft mit uralter
Kultur, voll
Verlockungen durch Küche, Kunst und Keller und einem Klima, das
gerade
im Sommer für erholsame Wanderferien ideal ist. Klima und Landschaft
von
Asturien und Galicien haben mit dem übrigen Spanien kaum etwas
gemeinsam.
Romantische
Täler ziehen sich durch abwechslungsreiche Landschaften mit
Orten, Kirchen und Klöstern, deren Alter bis ins neunte Jahrhundert
reicht.
Seit
dem 10. Jahrhundert sind sie Ziel von Millionen Wallfahrern zum Grab
des Heiligen Jakobus. Die Spuren dieser Pilgerzüge machen unsere
Radwanderreise zum eindrucksvollen Ausflug in die Geschichte.
Ein jahrhunderte altes Wegenetz kleinster Sträßchen und Pfade
wurde für
Wanderer gemacht. Flußtäler erleichtern den Zugang ins Cantabrische
Gebirge. Die Radroute verläuft mal auf dem alten Pilgerweg, mal
auf
Nebenstrassen.
Streckencharakteristik:
Die Radroute führt uns meist auf asphaltierten Strassen und soliden
Landwirtschaftswegen durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft.
Streckenweise ist es nicht vermeidbar, kurze Zwischenabschnitte auch
auf
verkehrsreicheren Straßen zurückzulegen. Einige Strecken
sind flach,
teilweise hügeliges Gelände mit Steigungen und kurzen Schiebestrecken,
bei normaler Kondition ist die Tour gut zu radeln.
8
Tage / 7 Nächte - ca. 320 km
Als
offizieller
Jakobspilger
gilt, wer mindestens 100 km zu Fuß
oder 200 km mit dem Rad am Jakobsweg zurücklegt.
Reiseverlauf
1. Tag: Anreise nach Oviedo (Flughafen Asturia)
Transfer
in Eigenregie zum Hotel in Oviedo (ca. 30 Min. Transferzeit).
Die alte Königsstadt Oviedo hat viele Kostbarkeiten zu bieten.
2.
Tag:Oviedo – Leon (Fahrt durch das Cantabrische Gebirge),
ca. 50 km
Vormittags Transfer mit Radbus ins Cantrabische Gebirge. Wir besteigen
nun
die Räder und los geht’s durch eine karge Landschaft mit
alpinem Charakter
– dann wieder smaragdgrüne Täler bis ins die weite Ebene
von Leon.
Übernachtung in Leon, der wohl interessantesten Stadt Nordspaniens.
3.
Tag: Leon – Astorga, 56 km
Wir verlassen die alte kastilische Königsstadt Leon und
radeln durch die
eher einer Steppe zuzuordnenden Landschaft, die von verlassenen
Lehmdörfern geprägt ist. Mit Astorga, dem Hauptort der “Maragateria”,
erreichen wir unser heutiges Etappenziel. Bis hierher hatte meist jeder
Pilger schon 1.600 km zurückgelegt. Der von Gaudi erbaute Bischofspalast
und die gotische Kathedrale beherrschen das Stadtbild.
4.
Tag: Astorga – Villafranca, 50 km Rad/25 km Bus
Vormittags folgen wir zuerst dem “Codex Calixtinus” bis
zum “Crux de Ferro“,
dem eisernen Kreuz in 1.500 m Höhe. Von dort mit herrlichen Ausblick
über
die kastillische Bergwelt, bis Ponferada.
5.
Tag: Villafranca – Saria, ca. 50 km
Wir folgen dem Camino de Santiago bergab bis ins grüne Galicien,
vorbei an
den Pallozas, den elliptischen Bauernhöfen, die an die Keltenzeit
erinnern.
6.
Tag: Saria – Lugo, ca. 50 km
Durch kleine verträumte Dörfer und vorbei an satten
Schafweiden radeln wir
der mittelalterlichen Stadt Lugo zu.
7.
Tag: Lugo – Santiago, ca. 48 km Rad
Wir verlassen die völlig von einer Stadtmauer umschlossene Stadt,
erreichen
bald in einer herrlichen grünen Landschaft den Sobrado See, der
zu einem
Picknick einlädt. Auch wenn wir keine echten Pilger sind, so umkommt
uns dennoch ein ehrwürdiges Gefühl, wenn wir uns der Stadt
Santiago
nähern.
Um die Strecke zum Etappenziel zu verkürzen haben wir zwei mal
die
Möglichkeit in den Radbus zuzusteigen. Gut Trainierte werden aber
die
ganze Etappe mit 96 km bewältigen.
Die Grabstätte den Hl. Jakobs ist Ziel unserer
Radreise. Neben der größten romanischen Kirche der Welt (Kathedrale)
hat
Santiago noch viel zu bieten.
8.
Tag: Abreise oder Verlängerung
Erkunden Sie die Stadt der Pilger, machen Sie einen Ausflug zum Terra
Finestre (früher das Ende der Welt vermutet) oder besuchen Sie
die bizarre
Hafenstadt La Coruna, dem Tor zur Welt.
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